HTI-Living Relaxliege Matheus Beige Liegesessel
aktueller Preis
50 €
Kaufberater · Relaxliegen
Relaxliegen im Vergleich: 20 Modelle von 50 bis 700 Euro. Gesamtsieger ist die elektrische HOMCOM mit Massage (78 Punkte), Preistipp die Matheus für 49,99 Euro.

Einrichtungsberaterin & Ergonomie-Expertin

Kurzfazit
Das beste Verhältnis aus Komfort und Preis liegt in der Klasse bis 200 Euro, wo mit der HOMCOM für 172,90 Euro elektrische Verstellung, Vibrationsmassage und ein Lendenwärmer zusammenkommen, eine Ausstattung, die sonst klar teurer beginnt. Wer nur gelegentlich liegt, findet schon ab 49,99 Euro mit der HTI-Living Matheus eine standfeste, umlegbare Liege.
systematisch verglichen
der Testsieger
separat geprüft
Einleitung
Eine Relaxliege soll Stunden tragen, ohne zu drücken oder beim Aufstehen zu wackeln. Für diesen Vergleich haben wir 20 Modelle in vier Preisklassen von 50 bis 700 Euro ausgewertet, vom einfachen Klapp-Liegesessel bis zum Echtleder-Sessel auf Edelstahl. Gesamtsieger ist die HOMCOM Massagesessel-Relaxliege mit 78 von 100 Punkten, die elektrische Verstellung und Vibrationsmassage für 172,90 Euro verbindet. Dass es auch günstig geht, zeigt die HTI-Living Matheus Beige für 49,99 Euro, die mit umlegbarer Rückenlehne und kippsicherer Bauform 72 Punkte holt.
Auf einen Blick
aktueller Preis
50 €
aktueller Preis
189 €
Testsieger im Überblick
| Segment | Testsieger | Score | Preis | Aktionen |
|---|---|---|---|---|
| Bis 100 € | 72/100 | 50 € | ||
| Bis 200 € | 78/100 | 189 € | ||
| Bis 300 € | ATLANTIC home collection Relaxliege Pierre Grau Atlantic Home Collection mit Relax- und Schlaffunktion | 72/100 | 218 € | |
| Bis 800 € | 67/100 | 699 € |
Quervergleich
gepolsterte Klapp-Liegesessel mit umlegbarer Rückenlehne ab der Klasse bis 100 Euro
elektrische Verstellung mit Vibrationsmassage und Wärmer ab der Klasse bis 200 Euro
stufenlose Liegemechanik mit Schlaffunktion sowie Massage samt Heizung ab der Klasse bis 300 Euro
Echtleder auf rostfreiem Edelstahl und gefederte Holzkonstruktionen ab der Klasse bis 800 Euro
Über die vier Preisklassen verschiebt sich der Schwerpunkt vom einfachen Liegesessel zur gepolsterten Designliege. Unter 100 Euro geht es darum, einen standfesten Klapp-Liegesessel mit umlegbarer Lehne zu finden, wie die HTI-Living Matheus Beige ihn bietet. Zwischen 100 und 200 Euro kommt die elektrische Verstellung samt Massage hinzu, hier sitzt mit der HOMCOM auch der Gesamtsieger. Bis 300 Euro zahlen Sie für eine stufenlose Liegemechanik mit Schlaffunktion oder für Massage mit Heizung, je nachdem, ob die Atlantic Pierre Grau oder die Casaria London besser passt. Über 500 Euro lösen Echtleder, Edelstahl und gefederte Holzkonstruktionen die Verstellbarkeit ab, der Komfort liegt dann im Bezug und im Gestell, nicht mehr in der Mechanik.
Methodik
Wir bewerten jede Relaxliege anhand von sechs gewichteten Kriterien, die sich an den häufigsten Ursachen für Kaufreue orientieren. Der Reclining-Mechanismus wiegt mit 25 Prozent am schwersten, weil er die häufigste Schwachstelle günstiger Modelle ist. Die Stabilität bei verschiedenen Winkeln folgt mit 20 Prozent, danach Preis-Leistung, Verarbeitung und Atmungsaktivität mit je 15 Prozent sowie die Verstellbarkeit von Kopf- und Fußteil mit 10 Prozent. Jedes Modell erhält pro Kriterium einen Wert von 0 bis 10, der mit der Gewichtung zu einem Gesamtscore von 0 bis 100 verrechnet wird. Grundlage sind die Herstellerangaben zu Maßen, Materialien, Traglast und Mechanik sowie die Anforderungen der DIN EN 12520 an Festigkeit, Sicherheit und Dauerhaltbarkeit von Sitzmöbeln für den Wohnbereich.
| Kriterium | Was geprüft wird | Gewicht |
|---|---|---|
| Reclining-Mechanismus | Glätte der Verstellung, Anzahl der Stellungen und Sicherheit des Verriegelungsmechanismus (stufenlos, elektrisch oder manuell). | 25 % |
| Stabilität bei verschiedenen Winkeln | Wie stabil die Liege in maximaler Rückenlage zwischen 135 und 180 Grad bleibt und ob sie bei plötzlichen Bewegungen, etwa beim Aufstehen, sicher steht. | 20 % |
| Preis-Leistungs-Verhältnis | Verhältnis von gebotener Qualität und Ausstattung zum Preis. | 15 % |
| Verarbeitungsqualität | Qualität der Fertigung, der Nähte, Verbindungen und Oberflächen. | 15 % |
| Atmungsaktivität der Liegefläche | Luftdurchlässigkeit der Liegefläche (Mesh oder Textilene) zur Vermeidung von Schwitzen bei Hitze, besonders im Außeneinsatz. | 15 % |
| Verstellbarkeit von Kopf- und Fußteil | Unabhängige Anpassung von Kopf- und Fußteil an unterschiedliche Körperproportionen. | 10 % |
Kaufleitfaden
Eine Relaxliege fürs Wohnzimmer steht zwischen Sessel und Liege. Sie soll das Sitzen zum Liegen verlängern, ohne dass der Rücken durchhängt oder das Gestell beim Aufstehen kippt. Vier Punkte entscheiden über den Alltagswert, und sie wiegen je nach Preisklasse unterschiedlich schwer.
Am unteren Ende stehen Klappliegen, die nur in festen Stufen einrasten. Sie sind günstig und brauchen keinen Strom, verlangen aber etwas Kraft und lassen sich nicht fein justieren. Eine stufenlose Mechanik wie bei der Atlantic Pierre Grau hält jede Zwischenstellung, ideal zum Lesen oder für einen Mittagsschlaf. Elektrische Modelle wie die HOMCOM verstellen Rücken und Beine per Knopfdruck und bieten oft Massage oder Wärme dazu, setzen aber eine Steckdose in der Nähe voraus und haben mehr Teile, die ausfallen können. Wer lieber sitzt als flach liegt, findet im Relaxsessel-Vergleich die passende Bauform.
Kunstleder wischt sich ab und steckt Flecken weg, staut bei Wärme aber die Körperhitze. Webstoff fühlt sich wärmer und natürlicher an, neigt jedoch zu Pilling und braucht regelmäßige Pflege. Samtvelours wirkt edel und ist dicht gewebt, lässt deshalb wenig Luft durch. Echtleder wie bei der Kawola Caval atmet etwas besser als Kunstleder und entwickelt eine Patina, kostet aber deutlich mehr. Für Haushalte mit Kindern oder Tieren ist abwischbares Kunstleder praktischer, für trockene, kühle Räume darf es ruhig Stoff oder Samt sein.
Die DIN EN 12520 prüft Wohnraum-Sitzmöbel mit einem Nutzergewicht von bis zu 110 Kilogramm. Viele Liegen geben 120 bis 180 Kilogramm an, planen Sie etwa 30 Prozent Reserve über Ihrem Körpergewicht ein, damit auch das Hinsetzen mit Schwung sicher bleibt. Ein hohes Eigengewicht und Metall- statt Kunststofffüße sprechen für einen kippsicheren Stand, besonders in Schräglage.
Eine Liegefläche von 178 Zentimetern reicht für die meisten Erwachsenen, ab 1,90 Meter Körpergröße wird es knapp. Die Breite liegt bei günstigen Modellen oft nur bei 55 bis 56 Zentimetern, was wenig Bewegungsfreiheit lässt. Messen Sie vor dem Kauf nach, wie viel Platz die Liege in voller Auslage einnimmt, gerade Modelle mit ausfahrendem Fußteil brauchen vorne deutlich mehr Raum.
Häufige Fehler
Beim Kauf einer Relaxliege wiederholen sich einige Fehler, die sich mit etwas Vorwissen vermeiden lassen.
Die günstigste Liege ist selten die teuerste auf Dauer. Ein dünnes Gestell oder eine ungefederte Schaumauflage gibt nach wenigen Monaten nach. Lieber ein paar Euro mehr für eine Holzunterkonstruktion oder Metallfüße einplanen.
Kunstleder und Samtvelours sehen edel aus, lassen aber kaum Luft durch. Wer warm schläft oder die Liege im Sommer nutzt, schwitzt darauf schnell. Für warme Räume ist ein offenporiger Webstoff angenehmer.
Die angegebene Maximallast ist eine Obergrenze, kein Alltagswert. Bei 120 Kilogramm Grenze und 100 Kilogramm Körpergewicht bleibt für das Hinsetzen mit Schwung wenig Reserve. Mit Abstand zur Grenze hält die Liege länger.
Ein Massagesessel mit Motor braucht Strom in Reichweite. Wer den Stellplatz erst nach dem Kauf festlegt, steht schnell mit einem Verlängerungskabel quer durchs Zimmer da. Den Platz vorher mit Steckdose denken.
Eine Liegefläche von 178 Zentimetern ist für große Personen knapp, und Modelle mit Fußauszug brauchen vorne zusätzlichen Raum. Vor dem Kauf den Platz in voller Auslage ausmessen, nicht nur die Stellfläche im zusammengeklappten Zustand.
Vibrationsmassage und Wärmer sind angenehme Extras, ersetzen aber keine gute Mechanik und kein tragfähiges Gestell. Ein Modell, das vor allem mit vielen Massagemodi wirbt, dabei aber wackelt, taugt im Alltag weniger als eine schlichte, standfeste Liege.
Kategorie-Wissen
Welches Material und welche Unterfederung eine Relaxliege trägt, entscheidet über Komfort und Lebensdauer mehr als die Optik. Hier lohnt der genaue Blick auf Bezug, Polster und das, was darunter arbeitet.
Polyester-Webstoff ist der häufigste Bezug in den unteren Klassen, günstig und farbneutral, aber anfällig für Pilling und Flecken. Kunstleder ist abwaschbar und kratzfest, weshalb es sich für Familien eignet, leitet Körperwärme jedoch schlecht ab. Samtvelours über teilmassivem Holz, wie bei der Atlantic Pierre Grün, wirkt wertiger und hält bei guter Unterfederung lange, staut aber Wärme. Echtleder ist das teuerste Material, fühlt sich kühl-glatt an und altert mit Patina, statt einfach zu verschleißen.
Unter dem Bezug trägt die Unterfederung das Gewicht. Eine Gurt- oder Wellenunterfederung mit Polyätherschaum, wie bei der Home Affaire Vengo 2, lässt Luft zirkulieren und hält die Sitzfläche formstabil, während reine Schaumstoffauflagen ohne Federung nach ein, zwei Jahren durchhängen können. Achten Sie auf eine Holzunterkonstruktion statt einfacher Spanplatte, sie nimmt die Last dauerhaft besser auf.
Da eine Relaxliege täglich Hautkontakt hat, lohnt der Blick auf geprüfte Bezüge. Das Label Standard 100 by OEKO-TEX prüft Textilien auf über hundert Schadstoffe, die Salesfever etwa trägt es. Für das ganze Möbelstück steht das Goldene M der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel nach RAL-GZ 430, das Festigkeit, Sicherheit und geringe Schadstoffemissionen zusammen prüft. Beide Zeichen sind freiwillig, geben aber eine nachprüfbare Orientierung. Wer einen klassischen Sessel mit hoher Lehne sucht, vergleicht parallel die Modelle im Fernsehsessel-Ratgeber.
Kontext
Relaxliegen kommen je nach Größe als Paket oder per Spedition. Leichte Klappliegen unter 100 Euro liefert meist der Paketdienst, schwere Polsterliegen ab 25 Kilogramm bringt eine Spedition bis zur Bordsteinkante, gegen Aufpreis auch in die Wohnung. Manche Modelle wie die Salesfever kommen fertig montiert, andere verlangen das Anschrauben von Füßen oder Lehne.
Beim Online-Kauf gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Erhalt der Ware, ohne Angabe von Gründen. Bei Speditionsware sollten Sie die Rücksendekosten beachten, die laut Verbraucherzentrale bei großen Möbeln zwischen 49 und 79 Euro liegen können, wenn der Händler darauf hingewiesen hat. Individuell nach Wunsch gefertigte Stücke sind vom Widerruf ausgenommen.
Unabhängig vom Widerruf greift die gesetzliche Gewährleistung von zwei Jahren nach § 438 BGB. Treten innerhalb dieser Frist Mängel wie gerissene Nähte oder ein gebrochenes Gestell auf, haben Sie Anspruch auf Nachbesserung oder Ersatz. Bewahren Sie Rechnung und Lieferschein auf und prüfen Sie die Liege direkt nach Erhalt auf Transportschäden.
Fazit
Das beste Verhältnis aus Komfort und Preis liegt in der Klasse bis 200 Euro, wo mit der HOMCOM für 172,90 Euro elektrische Verstellung, Vibrationsmassage und ein Lendenwärmer zusammenkommen, eine Ausstattung, die sonst klar teurer beginnt. Wer nur gelegentlich liegt, findet schon ab 49,99 Euro mit der HTI-Living Matheus eine standfeste, umlegbare Liege.
Eine Relaxliege wird über Jahre genutzt, deshalb lohnt der genaue Blick auf Mechanik, Bezug und Unterfederung mehr als auf die Farbe. Wer seine Preisklasse kennt und die sechs Bewertungskriterien als Checkliste nutzt, findet in jedem Segment ein Modell, das auch nach Jahren noch sicher trägt und bequem bleibt.
Gesamtsieger ist die HOMCOM Massagesessel-Relaxliege mit 78 von 100 Punkten, die elektrische Fünf-Modi-Verstellung, acht Vibrationspunkte und einen Lendenwärmer auf einem stabilen Stahlrahmen verbindet. Auffällig ist, dass die HTI-Living Matheus Beige für 49,99 Euro mit 72 Punkten knapp dahinter liegt und damit zeigt, wie viel Liegekomfort schon im Einstiegssegment möglich ist.
Bis 100 Euro empfehlen wir die HTI-Living Matheus Beige, als Preistipp die faltbare Matheus Braun mit abwischbarem Kunstleder. Bis 200 Euro führt die HOMCOM mit Massage und Motor, günstiger liegt man auf der HTI Maribel Grau. Bis 300 Euro liegt die Atlantic Pierre Grau mit Schlaffunktion vorn, als Alternative bietet die Casaria London Massage und Heizung. Über 500 Euro ist die Kawola Caval aus Echtleder die Empfehlung, als Preistipp dient die gut belüftete Home Affaire Vengo 2.
FAQ
Manuelle Klappliegen haben weniger Teile, die ausfallen können, brauchen keinen Strom und sind günstiger, verlangen aber etwas Kraft und rasten oft nur in festen Stufen ein. Elektrische Modelle wie die HOMCOM verstellen Rücken und Beine per Knopfdruck und bieten häufig Massage oder Wärme, setzen jedoch eine Steckdose voraus. Für gelegentliches Liegen reicht manuell, wer täglich und bequem verstellen will, nimmt elektrisch.
Am pflegeleichtesten ist Kunstleder, das sich abwischen lässt und Flecken wegsteckt, allerdings staut es bei Wärme die Körperhitze. Webstoff und offenporige Materialien lassen mehr Luft durch und fühlen sich kühler an, brauchen aber regelmäßige Pflege und neigen zu Pilling. Echtleder atmet etwas besser als Kunstleder, Samtvelours ist dicht und eher warm. Für Familien ist Kunstleder praktisch, für warme Räume Stoff.
Einen stabilen Klapp-Liegesessel gibt es schon ab 50 Euro, wie die HTI-Living Matheus zeigt. Für elektrische Verstellung mit Massage planen Sie ab etwa 170 Euro ein, für eine stufenlose Liegemechanik mit Schlaffunktion ab 200 Euro. Oberhalb von 500 Euro zahlen Sie vor allem für Echtleder, Edelstahl-Gestelle und gefederte Holzkonstruktionen, nicht mehr für zusätzliche Mechanik.
Wählen Sie die maximale Traglast mit etwa 30 Prozent Reserve über Ihrem Körpergewicht, damit auch das Hinsetzen mit Schwung sicher bleibt. Die DIN EN 12520 prüft Wohnraum-Sitzmöbel bis 110 Kilogramm Nutzergewicht. Eine Liegefläche von 178 Zentimetern reicht für die meisten Erwachsenen, ab 1,90 Meter Körpergröße sollten Sie auf längere Modelle achten.
Vibrationsmassage und ein Lendenwärmer sind angenehme Extras, die in Modellen wie der HOMCOM oder der Casaria London mit Heizfunktion schon ab rund 170 Euro zu haben sind. Sie ersetzen aber keine gute Mechanik und kein tragfähiges Gestell. Sinnvoll sind sie, wenn die Grundqualität stimmt, als alleiniges Kaufargument sollte die Massagefunktion nicht zählen.
Da die Liege täglich Hautkontakt hat, lohnt der Blick auf geprüfte Bezüge. Das Label Standard 100 by OEKO-TEX prüft Textilien auf über hundert Schadstoffe, das Goldene M der Deutschen Gütegemeinschaft Möbel prüft das ganze Möbelstück nach RAL-GZ 430 auf Sicherheit und geringe Emissionen. Wer eine Recamiere als Liege fürs Wohnzimmer sucht, findet im Recamieren-Vergleich weitere geprüfte Modelle.
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aktueller Preis
218 €