Detailanalyse
Kurzurteil, Score und Preis für jedes der 18 näher analysierten Modelle, nach Preissegmenten gegliedert.
Preisklasse 1 von 3
87 von 100 Punkten und damit das stärkste Gerät unter 50 Euro. Stufenlose Temperaturwahl von 40 bis 100 Grad und eine Warmhaltezeit von 120 Minuten sind in dieser Klasse sonst nicht zu bekommen. Der Glaskörper im Edelstahlrahmen macht den Füllstand sichtbar, Griff und Deckel bestehen aus Kunststoff. 1,7 Liter reichen für sieben bis acht Tassen.
Preistipp mit 86 Punkten für 24,98 €. Zwei Liter Fassungsvermögen, 2.200 Watt und ein verdeckter Heizstab, also dieselbe Kochleistung wie beim Hyundai-Testsieger für 15 Euro weniger. Es fehlen Temperaturwahl, Display und Warmhaltefunktion. Zur Verarbeitung liegen keine belastbaren Angaben vor, weshalb dieses Kriterium unbewertet bleibt.
Mit 49,99 € das teuerste Gerät im Segment und mit 85 Punkten dicht am Testsieger. Durchgehendes Edelstahlgehäuse statt Glas, stufenlose Temperaturregelung und eine Warmhaltefunktion. Die 1,5 Liter liegen unter dem Testsieger, dafür entfällt das Bruchrisiko des Glaskörpers. Edelstahl zeigt bei glänzenden Partien Fingerabdrücke.
85 Punkte für 29,98 €, ohne Display und ohne Temperaturwahl. Das Gerät kocht auf 100 Grad und schaltet ab, mehr macht es nicht. Dafür sitzt es in einem Edelstahlgehäuse mit doppeltem Sicherheitssystem und kommt ohne Glas und ohne Lack aus, was den Pflegeaufwand niedrig hält.
82 Punkte für 44,95 €. Ein Glaskörper mit Edelstahlfassung und 1,7 Litern, bei dem sich Füllstand und Kalkzustand ohne Umwege ablesen lassen. Wer sehen will, wann Entkalken fällig wird, bekommt hier die direkteste Rückmeldung im Segment. Glas verlangt beim Abstellen etwas mehr Achtsamkeit als Edelstahl.
82 Punkte für 39,99 € mit Temperaturvorwahl, also der zweite Weg zu einstellbarem Wasser in dieser Klasse. Schwarzes Gehäuse mit 1,7 Litern. Bei der Reinigungsfreundlichkeit liegt das Modell mit 7 von 10 hinter dem Testsieger, was an der lackierten Oberfläche und dem Bedienfeld liegt.
Preisklasse 2 von 3
Mit 88 von 100 der höchste Score im gesamten Vergleich. 2.600 Watt bringen einen Liter in unter zwei Minuten zum Kochen, sechs Temperaturstufen ab 37 Grad decken von Babynahrung bis Schwarztee alles ab, und drei Mengenvorwahlen von 150 bis 350 Milliliter verhindern, dass für eine Tasse der halbe Kessel heiß wird. 2,5 Liter Fassungsvermögen sind der größte Wert im Segment.
Preistipp mit 86 Punkten für 53,84 € und damit 30 Euro unter dem Testsieger. Doppelwandiges Edelstahlgehäuse, das außen kühl bleibt, 2.200 Watt und 1,5 Liter. Es gibt keine Temperaturstufen und keine ablesbare Wasserstandsanzeige, weshalb dieses Kriterium ohne Punkte bleibt. Für Haushalte mit kleinen Kindern ist das kühle Gehäuse das stärkere Argument.
87 Punkte für 74,07 €. Vier feste Temperaturstufen von 70 bis 100 Grad, Warmhaltefunktion und ein doppelwandiges Gehäuse bei 1,5 Litern. Mit 17,5 Zentimetern Breite das schmalste Gerät der Spitzengruppe, was in kleinen Küchen den Ausschlag geben kann. Gegenüber dem Testsieger fehlen ein Liter Volumen und zwei Temperaturstufen.
87 Punkte für 75,38 €. Das Gerät hat als einziges im Segment 9 von 10 sowohl bei der Wasserstandsanzeige als auch bei der Reinigungsfreundlichkeit. Eine Schnellkochfunktion erhitzt gezielt kleine Mengen für ein bis drei Tassen, was den Verbrauch bei Einzelportionen deutlich senkt. Das Steinfinish ist Geschmackssache.
83 Punkte für 69,99 €. Edelstahlgehäuse mit 1,7 Litern, 9 von 10 bei Wasserstandsanzeige und Sicherheitsfunktionen. Bei der Heizleistung liegt das Modell mit 7 von 10 hinter der Spitzengruppe, kocht also spürbar langsamer als der Testsieger. Wer nicht auf die Minute schaut, bekommt hier verlässliche Ausstattung ohne Display.
Mit 51,00 € der Einstieg in die Klasse und 80 Punkte. Die Tassenanzeige übersetzt den Füllstand direkt in Portionen statt in Liter, was das Überfüllen wirksam verhindert. Heizleistung und Verarbeitung liegen mit je 7 von 10 im Mittelfeld, dafür kostet das Gerät gut 30 Euro weniger als der Testsieger.
Preisklasse 3 von 3
82 Punkte für 184,82 € und das einzige Gerät im Segment mit sieben Temperaturstufen zwischen 50 und 100 Grad. Dazu kommen 20 Minuten Warmhaltezeit und ein flaches, verdecktes Heizelement mit herausnehmbarem Filter, was die 9 von 10 bei der Reinigungsfreundlichkeit erklärt. Das cremefarbene 50er-Jahre-Gehäuse ist optisch dominant und passt nicht in jede Küche.
Preistipp mit 70 Punkten für 109,00 €, also 76 Euro unter dem Testsieger. 1,25 Liter, 2.200 Watt und ein Ausguss mit Tropfstopp aus Edelstahl statt Kunststoff. Es gibt weder Temperaturstufen noch Warmhaltefunktion, und die Füllstandsanzeige bleibt mit 4 von 10 schwach. Wer das KitchenAid-Design will, aber keine Elektronik braucht, zahlt hier den Einstiegspreis.
82 Punkte für 179,00 € und damit gleichauf mit dem Testsieger. 2.400 Watt und ein doppelwandiges Gehäuse, das außen kühl bleibt, dazu eine Temperatursteuerung ohne die feine Abstufung des SMEG. Eine Warmhaltefunktion fehlt. In Haushalten mit Kindern wiegt die Doppelwand schwerer als sieben Stufen.
80 Punkte für 179,00 €. Analoge Temperaturanzeige statt Display, doppelwandiges Gehäuse und 1,5 Liter. Die analoge Skala lässt sich weniger genau ablesen als eine digitale Anzeige, dafür gibt es keine Elektronik, die ausfallen kann. Das Rot ist der eigentliche Kaufgrund.
72 Punkte für 199,00 € und das teuerste Gerät im Vergleich. Mattes Beige auf Edelstahl mit 1,7 Litern und 9 von 10 bei der Heizleistung. Die Wasserstandsanzeige fällt mit 4 von 10 deutlich ab, weil das matte Gehäuse keinen Blick ins Innere zulässt. Der Aufpreis gegenüber dem Testsieger fließt vollständig in die Oberfläche.
66 Punkte für 131,21 € und das einzige Glasgerät der Klasse. Glaskörper mit Kupferakzenten und einer Füllstandsablesung von 8 von 10, die keines der Metallgehäuse erreicht. Bei der Heizleistung liegt es mit 5 von 10 am Ende des Feldes, kocht also merklich langsamer als die Retro-Konkurrenz.
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