Matratze und Lattenrost nicht eingerechnet
Viele Sets werden ohne Matratze und teils ohne Lattenrost geliefert. Wer das übersieht, zahlt nach dem vermeintlichen Schnäppchen noch 100 bis 250 Euro nach. Das Parisot Smoozy etwa enthält keine Matratze, während das roba Lennie sie bereits mitliefert. Prüfen Sie den Lieferumfang vor dem Preisvergleich.
Ein Hochbett für ein zu junges Kind
Ein Hochbett gehört erst ab etwa sechs Jahren ins Kinderzimmer, weil Kinder erst dann Höhe und Absturzgefahr richtig einschätzen. Die Hälfte aller Hochbettstürze betrifft Kinder unter sechs. Für Jüngere ist ein bodennahes Bett die sichere Wahl, ein umbaubares Modell lässt sich später erhöhen.
Den Raum nicht ausgemessen
Ein 7-teiliges Massivholzset wie das Germania Tomino mit 437 Zentimetern Gesamtbreite braucht ein mittelgroßes Zimmer. In einer 8-Quadratmeter-Dachkammer bleibt kein Platz zum Spielen. Messen Sie Wandlängen und Dachschrägen, bevor Sie ein großes Set bestellen.
Nur auf den Stückpreis geschaut
Ein Set mit vielen Teilen für wenig Geld verführt, doch entscheidend ist, wie lange es hält. Ein festes Bett ohne Umbaumöglichkeit muss ersetzt werden, sobald das Kind zu groß wird. Ein umbaubares Bett kostet anfangs mehr, streckt die Ausgabe aber über acht Jahre.
Norm und Siegel ignoriert
Ohne DIN EN 716 beim Bett oder eine Emissionsangabe zur Spanplatte kaufen Sie blind. Ein fehlendes Siegel bedeutet nicht automatisch ein schlechtes Produkt, nimmt Ihnen aber jede unabhängige Kontrolle ab.
Das neue Zimmer nicht ausgelüftet
Frisch ausgepackte Möbel dünsten Reststoffe aus Klebern und Lacken aus. Wer das Set sofort schließt und das Kind darin schlafen lässt, atmet diese Emissionen mit. Ein paar Tage Lüften vor dem Einzug lösen das Problem.