Beim Kauf von Kinderaufbewahrung wiederholen sich einige Fehler, die sich mit etwas Vorausschau vermeiden lassen.
Der häufigste ist die fehlende Wandbefestigung bei hohen Regalen und Kommoden. Zieht ein Kind die oberste Schublade heraus und stützt sich darauf, kann das Möbel kippen. Verschrauben Sie hohe Stücke grundsätzlich mit der Wand.
Ebenso oft wird die Greifhöhe falsch eingeschätzt. Ein Regal, dessen oberste Fächer das Kind nicht erreicht, wird zur Erwachsenenablage, und das Aufräumen bleibt liegen. Messen Sie die Höhe am Kind, nicht am Raum.
Zu viele setzen auf reine Pappe oder unbeschichteten Stoff in Bad oder Bastelecke. Beim ersten verschütteten Getränk verliert die Box ihre Form. In Feuchtnähe gehören abwischbare Oberflächen hin.
Auch zu tiefe Truhen sind ein Problem: Was hinten unten liegt, sehen und erreichen kleine Kinder nicht, das Fach bleibt ungenutzt. Flache, offene Boxen passen besser zum kindlichen Zugriff.
Wer ausschließlich nach Optik kauft, übersieht oft die Sortierung. Eine große offene Kiste füllt sich zum Haufen, in dem nichts wiederzufinden ist. Mehrere kleinere, beschriftbare Fächer halten Ordnung länger.
Schließlich wird die Mitwachs-Frage gern vergessen. Ein Möbel nur für die aktuelle Spielzeuggröße ist in zwei Jahren zu klein. Regale mit gleich großen, herausnehmbaren Boxen wie beim SONGMICS lassen sich neu bestücken und sortieren, wenn aus Bauklötzen Bücher und Sammelfiguren werden.