Wechsel von Kunststoff auf verschweißten Stahl: hebt die Traglast pro Ebene von rund 12 Kilogramm auf 65 Kilogramm und macht den Schrank werkstatttauglich.
Abschließbare Tür ab der mittleren Klasse: sichert Werkzeug, Unterlagen oder Reinigungsmittel vor Kindern und Mitbewohnern.
Vormontierte Stahlschränke ab 300 Euro: sparen bis zu zwei Stunden Aufbau und vermeiden Ausrichtungsfehler, die später als Wackeln zurückkommen.
Mehrteilige Soft-Close-Sets ab 500 Euro: richten eine ganze Wand für Hauswirtschaft oder Küche ein, bringen aber Umfang und Komfort statt höherer Traglast pro Boden.
Die sieben Preisklassen unterscheiden sich vor allem in Tragfähigkeit und Bauweise. Unter 100 Euro bekommen Sie leichte Kunststoff- und schmale Holzwerkstoff-Schränke, die Textilien und Kleinkram sicher aufnehmen und in jede Nische passen, beim Material aber an Grenzen stoßen. Zwischen 100 und 300 Euro kommen Metallkorpusse, höhenverstellbare Böden, Sensorlicht und erste abschließbare Modelle hinzu, die Traglast steigt auf bis zu 50 Kilogramm pro Fach.
Der größte Sprung liegt rund um die 300-Euro-Marke. Ab hier wechseln Sie von geschraubtem Holzwerkstoff auf verschweißten Stahl, der vormontiert geliefert wird und 65 Kilogramm pro Ebene trägt. Aus dieser Klasse stammt mit dem Steelboxx der höchstbewertete Schrank des gesamten Tests. Für alle, die schwer lagern oder etwas wegschließen müssen, ist das die rentabelste Stufe.
Ab 500 Euro liefern die Hersteller keine einzelnen Schränke mehr, sondern komplette Mehrteiler: Waschküchen-Systeme mit Soft-Close, Küchenzeilen mit integrierten Wäschekörben und Werkraum-Sets mit Arbeitsplatte. Auffällig ist, dass die Bewertungen in diesen Klassen wieder sinken, von 80 über 78 bis auf 75 Punkte in der Oberklasse. Der Grund liegt in der Sache: Sie zahlen für Breite, Ausstattung und Soft-Close-Komfort, nicht für höhere Traglast pro Boden, und der Montageaufwand steigt mit jedem zusätzlichen Korpus. Wer keine ganze Wand einrichten muss, bekommt im einzelnen Stahlschrank der 500-Euro-Klasse mehr Stabilität fürs Geld.