Detailanalyse
Kurzurteil, Score und Preis für jedes der 20 näher analysierten Modelle, nach Preissegmenten gegliedert.
Preisklasse 1 von 5
Der Schrank lagert Flaschen und Gläser hinter einer Glastür und setzt sie per LED in Szene, was für unter 90 Euro selten ist. Die Vintage-Optik passt zu einer Hausbar im Wohnzimmer, und der Eisenrahmen trägt bis 70 kg ohne Wackeln. Die Holzwerkstoff-Konstruktion verträgt keine Feuchtigkeit, der Schrank gehört in den Innenraum. Für Flaschensammler die durchdachteste Lösung der Klasse.
ML-DESIGN
Für 40 Euro nimmt das Stahlregal zwei Standard-Getränkekisten auf und hält den Boden frei. Die Tiefe von 31 cm ist exakt auf Bierkästen zugeschnitten, größere Kisten oder Deko passen nicht. Als reine Lagerlösung neben der Bar erfüllt es seinen Zweck, ein Wohnmöbel ersetzt es nicht. Wer nur Kästen verstauen will, zahlt hier am wenigsten.
Der Stehtisch im Diner-Stil kombiniert eine schwarze Platte mit Alu-Standrohr und wirkt in der Küche oder im Partykeller. Die runde Platte reicht für zwei bis drei Personen, fällt aber kleiner aus als ein quadratischer Stehtisch. Das verchromte Gestell zeigt Fingerabdrücke. Knapp unter 100 Euro die stilbewussteste Variante.
Das durchgehende Stahlregal trägt drei volle Getränkekisten ohne sich zu verziehen und lässt dank Bodenabstand darunter den Staubsauger durch. Mit 39 cm Breite ist es schmal, sehr breite Kisten passen nicht. Die Pulverbeschichtung ist nur für den Innenraum gemacht. Wer mehr Kisten als beim ML-DESIGN-Regal stapeln will, bekommt für 60 Euro die robustere Stahlkonstruktion.
Preisklasse 2 von 5
Vier wetterfeste PE-Rattan-Hocker für unter 175 Euro, die auf der Terrasse bleiben dürfen und je ein 4 cm dickes Sitzkissen mitbringen. Eine Rückenlehne fehlt, weshalb sich die 76 cm hohen Hocker eher für Getränke und kurze Runden als für lange Abende eignen. Das Geflecht lässt sich feucht abwischen. Als Outdoor-Set in der Klasse das vielseitigste Angebot.
Tisch plus zwei Hocker für rund 110 Euro, womit die komplette Steh-Ecke in der Küche günstiger kommt als vier einzelne Hocker. Die Sitzflächen aus unbehandeltem MDF sind hart und ohne Polster, für kurze Snacks reicht das, für lange Gespräche nicht. MDF und lackierter Stahl müssen trocken stehen. Wer drinnen schnell eine Bar-Ecke braucht, bekommt das komplette Set hier am günstigsten.
Der Bartisch bringt offene Fächer für Flaschen und Gläser mit und eine umlaufende Fußstütze, die das Stehen am Tresen angenehmer macht. Die braune Holzoptik passt in den Industrie-Stil. Hocker sind nicht dabei und müssen zur Tresenhöhe passen. Für alle, die Stauraum direkt im Tisch wollen, die praktischste Lösung.
Schmaler Stehtisch mit Ablagefächern in Weiß-Sonoma, der sich an die Wand stellen lässt und wenig Platz braucht. Mit 116 Euro günstig, aber ohne Sitzgelegenheit. Die beschichtete Spanplatte verträgt keine Nässe. Sinnvoll für kleine Küchen, in denen der Tisch auch als Ablage dient.
Preisklasse 3 von 5
Die polierte Keramikplatte mit 1,1 cm Stärke steckt Flecken, Kratzer und heiße Gläser weg und lässt sich ohne Untersetzer nutzen, was diesen Stehtisch zur pflegeleichtesten Fläche der Klasse macht und ihm die höchste Wertung im Segment einträgt. Echte Keramik in dieser Größe ist für rund 275 Euro selten. Die Tragfähigkeit liegt bei nur 20 kg, und das lackierte Stahlgestell gehört in den Innenraum. Wer eine wischfeste Stehfläche sucht, bekommt hier am meisten fürs Geld.
Ein einzelner Hocker mit Echtleder-Bezug und Edelstahlgestell, der mit seiner festen Polsterung das Aufstehen erleichtert und sich leicht abwischen lässt. Die Sitzfläche ist flach und ohne ergonomische Wölbung, weshalb sehr lange Abende ein dünnes Kissen vertragen. Echtleder mag keine Sonne und keine Feuchtigkeit, der Hocker bleibt drinnen. Mit rund 205 Euro die preiswerteste Echtleder-Sitzgelegenheit im Test.
Markentisch mit Glas-Keramik-Platte, die Hitze und Kratzer wegsteckt und sich ohne Untersetzer nutzen lässt. Mit 299 Euro schöpft er das Budget der Klasse aus, liefert dafür aber eine Platte, die sonst erst höher kostet. Hocker sind separat zu planen. Für eine dauerhaft genutzte Theke die robusteste Fläche im Segment.
Vier höhenverstellbare und drehbare Hocker mit PU-Bezug für rund 204 Euro, womit sich eine bestehende Theke komplett bestuhlen lässt, ohne einzeln nachzukaufen. Die 45 cm breite Standfläche steht sicher, die PU-Oberfläche wischt sich schnell ab. Die Rückenlehne ist mit 30 cm kurz, lange Abende brauchen ein Kissen, und PU mag weder Sonne noch Feuchtigkeit. Wer mehrere Sitzplätze günstig sucht, bekommt hier vier auf einmal.
Preisklasse 4 von 5
MCA furniture
Die Glas-Keramik-Platte verträgt heiße Töpfe und Messer direkt und bleibt kratzfrei, was diesen Stehtisch zur pflegeleichtesten Fläche im Test macht. Das Edelstahlgestell steht bei 105 cm Höhe stabil. Passende Hocker mit rund 75 cm Sitzhöhe sind nicht dabei. Bei harten Stößen kann die Keramik splittern, weshalb schwere Gegenstände nicht aus der Höhe darauf fallen sollten. Höchste Wertung der Klasse.
Ein Stehtisch aus massivem Eichenholz in Weinfass-Optik, der mit 60 kg bombenfest steht und sich auch nach draußen stellen lässt. Für 320 Euro bekommen Sie echtes Massivholz statt einer Edelstahl-Glas-Kombi. Die Lasur braucht gelegentlich Pflege, dafür altert das Holz würdevoll. Die 95 cm Höhe passen am besten zu Stehgästen oder hohen Hockern. Das meiste Massivholz fürs Geld in der Klasse.
Innostyle
Ein abschließbarer Barschrank mit Glaseinsätzen und LED-Beleuchtung, der Flaschen und Gläser ordnet und beleuchtet. Mit 476 Euro schöpft er das Budget aus, bietet dafür aber eine komplette Hausbar in einem Möbel. Die Holzwerkstoff-Front bleibt besser im Trockenen. Für Sammler, die Stauraum und Inszenierung wollen, das vollständigste Stück.
Innostyle
Schlankere Barschrank-Variante in Schwarz mit LED, die für 350 Euro weniger Stellfläche braucht als das FUN-PLUS-Modell. Glasfächer setzen die Flaschen in Szene. Wie alle Schränke der Reihe gehört sie in den Innenraum. Wer eine kompakte beleuchtete Hausbar sucht, zahlt hier weniger.
Preisklasse 5 von 5
Ein massiver Barschrank aus Holz und Metall, der Flaschen, Gläser und Zubehör in einem Möbel bündelt und mit 51 kg unverrückbar steht. Die Theke ist mit 52 cm Tiefe eher schmal, weshalb große Deko-Objekte wenig Platz finden. Die offenen Fächer fangen Staub und brauchen regelmäßiges Wischen. Als komplette Hausbar in einem Stück das wertigste Möbel im Test.
Ein Stehtisch aus massivem Mangoholz mit moderner Linie, der für 529 Euro echtes Massivholz statt Furnier liefert. Die geölte Oberfläche zeigt Wasserringe, wenn Gläser stehen bleiben, lässt sich aber nachölen. Für eine Hausbar mit Naturholz-Optik der günstigste Massivholz-Tisch der Klasse. Wer schnell abwischbare Flächen braucht, ist mit lackierten Alternativen besser bedient.
Zehn höhenverstellbare Aluminium-Stehtische für unter 650 Euro, gedacht für Feste, Vereine oder die Gastronomie. Einzeln gerechnet kostet jeder Tisch rund 65 Euro. Aluminium verträgt den Außeneinsatz und lässt sich platzsparend stapeln. Für den privaten Wohnraum ist das Set überdimensioniert, für Veranstaltungen die wirtschaftlichste Lösung.
KAWOLA
Ein Stehtisch mit Edelstahlgestell und Glas-Design, der für 580 Euro eine pflegeleichte Fläche bietet und in moderne Räume passt. Die Glasplatte zeigt Fingerabdrücke und braucht häufigeres Wischen. Hocker sind separat zu planen. Für alle, die eine wischfeste Fläche dem Massivholz vorziehen, eine Alternative zum FINA.
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