Auf die Teilezahl statt auf die Grammatur schauen
Ein Set mit zehn Teilen klingt nach mehr als ein Vierer, sagt aber nichts über die Qualität. Entscheidend ist die Grammatur und die Größenverteilung. Ein dichtes Set mit 500 g/m² und der richtigen Mischung aus Hand- und Duschtüchern nutzt im Alltag mehr als ein leichtes Zehnerset aus überwiegend kleinen Tüchern.
Weichspüler verwenden
Viele kippen Weichspüler dazu, um Handtücher weicher zu machen. Das Gegenteil tritt ein: Der Film auf den Fasern weist Wasser ab und das Tuch saugt schlechter. Wer weiche Handtücher will, nutzt stattdessen eine kleinere Waschmittelmenge und den Trockner, der die Schlingen mechanisch aufstellt.
Die falsche Größe bestellen
Ein 50x100 cm großes Handtuch trocknet Hände und Gesicht, ersetzt aber kein Badetuch für den ganzen Körper. Umgekehrt ist eine 40x50 cm kleine Badematte für große Füße oder zum Abtrocknen der Unterschenkel zu knapp. Prüfen Sie die Maße vor dem Kauf, gerade bei Matten und beim Unterschied zwischen Hand- und Duschtuch.
Badematten ohne Rutschschutz kaufen
Eine Matte ohne gummierte oder beschichtete Unterseite verrutscht auf glatten Fliesen und wird zur Stolperfalle. Achten Sie auf eine rutschhemmende Unterseite, besonders in Haushalten mit Kindern oder älteren Menschen. Fehlt sie, hilft ein separater Anti-Rutsch-Unterleger.
Neue Tücher sofort benutzen
Frische Frottierware enthält Herstellungsrückstände und erreicht ihre volle Saugfähigkeit erst nach der ersten Wäsche. Wer das überspringt, wundert sich, dass ein teures Tuch zunächst kaum Wasser aufnimmt. Eine Wäsche vor dem ersten Gebrauch löst das Problem.
Bei Synthetik maximale Saugkraft erwarten
Polyester- und Polyacrylmatten trocknen schnell und sind pflegeleicht, nehmen aber weniger Wasser auf als Baumwolle. Wer maximale Saugkraft erwartet, wird enttäuscht. Umgekehrt ist Baumwolle die falsche Wahl für alle, die eine schnell trocknende, robuste Matte ohne Pflegeaufwand suchen.