Detailanalyse
Kurzurteil, Score und Preis für jedes der 25 näher analysierten Modelle, nach Preissegmenten gegliedert.
Preisklasse 1 von 5
Mit 200 mal 200 Zentimetern Liegefläche bietet das Vipbear mehr Platz als manches Doppelbett und holt die höchste Note im gesamten Test. Der Edelstahlrahmen trägt zwei Erwachsene ohne Durchbiegen, die 20 Zentimeter dicke Auflage stützt deutlich besser als die übliche dünne Schaumkante dieser Preisklasse. Der Cordbezug kann auf heller Kleidung fusseln, und das Herausziehen der Polsterblöcke kostet etwas Kraft, da keine Gasdruckfeder verbaut ist.
Das Steffo bringt ein FSC-zertifiziertes Massivholzgestell mit, was in dieser Klasse selten ist und für eine lange Lebensdauer spricht. Die Liegefläche von 140 mal 192 Zentimetern reicht für zwei Personen, die verstellbare Rückenlehne erlaubt eine Relaxposition zwischen Sitzen und Liegen. Die Polyätherschaum-Auflage gibt bei täglicher Nutzung schneller nach, und der Klappmechanismus verlangt mehr Kraft als ein Auszugssystem.
OKWISH
Das OKWISH liefert eine Bettfläche von 180 mal 190 Zentimetern samt LED-Beleuchtung und Steckdose in der Armlehne, dazu Stauraum nach dem Truhenbett-Prinzip. Eine Matratze gehört allerdings nicht zum Lieferumfang, sodass Zusatzkosten entstehen und der Liegekomfort von der eigenen Wahl abhängt. Mit 214 Zentimetern Breite braucht es viel Stellfläche.
Das Merax setzt auf Samtbezug, goldene Metallfüße und eine dreistufige Rückenverstellung von 110 bis 180 Grad. Optisch ist es das eleganteste Modell der Budget-Klasse, der hohe Bodenabstand erleichtert das Reinigen darunter. Die Liegebreite von rund 140 Zentimetern bleibt für zwei Erwachsene knapp, und Samt verlangt vorsichtige Pflege, um Glanzstellen zu vermeiden.
oyajia
Für unter 100 Euro liefert das oyajia eine erstaunlich hohe Traglast von 180 Kilogramm und einen Rahmen aus Holz und Metall statt reiner Spanplatte. Die fünfstufige Rückenlehne macht es tagsüber zum Lesesessel. Als Bett ist es mit rund 130 bis 140 Zentimetern Breite klar auf eine Person ausgelegt, die Schaumauflage ohne Federkern gibt bei häufiger Nutzung nach.
Preisklasse 2 von 5
Das YLVAA setzt auf eine Boxspring-Polsterung, die im Liegezustand spürbar mehr stützt als starre Schaumgestelle, dazu kommt ein Bettkasten für Bettwäsche. Mit 239 Zentimetern Breite ist es das großzügigste Modell des Segments, wird jedoch zerlegt geliefert und verlangt Selbstmontage. Der helle Beigeton zeigt Flecken schneller als dunkle Bezüge.
Das Folda mit Dauerschläfer-Auszug bietet eine Liegefläche von 181 mal 198 Zentimetern und einen Federkern in der Polsterung, der das Liegegefühl näher an eine echte Matratze rückt. Die europäische Fertigung und der scheuerfeste Bezug sprechen für Langlebigkeit. Der manuelle Mechanismus braucht Übung, und die Bauhöhe von 72 Zentimetern erschwert das Aufstehen für Personen mit eingeschränkter Mobilität.
Das TRIPLO bietet 145 Zentimeter Bettbreite, einen Bettkasten und Massivholzbeine aus Buche und Kiefer zu einem fairen Preis. Die Polyätherschaum-Auflage liegt ohne Zonierung auf einer Wellenunterfederung, was in der Mitte leicht nachgeben kann. Das Abnehmen der Sitzfläche zum Umbau kostet Kraft.
Das BEATRICE liefert eine Liegefläche von 160 mal 200 Zentimetern, einen großen Bettkasten und einen pflegeleichten Bezug in Lederoptik. Der Auszugsmechanismus ist einfach zu bedienen, braucht aber Platz vor dem Sofa. Die Polyätherschaum-Matratze bleibt ohne Zonenstützung auf Gäste-Niveau.
Das Tabou Paris kombiniert 134 Zentimeter Liegebreite, einen Bettkasten und einen reißfesten Microfaserbezug zum niedrigsten Preis des Segments. Damit ist es der Preis-Leistungs-Sieger dieser Klasse. Die Liegelänge von 193 Zentimetern wird für Personen über 1,80 Meter knapp, und die Kunststofffüße können auf Laminat rutschen.
Preisklasse 3 von 5
Das Leon von Jockenhöfer bietet eine XXL-Liegefläche von 160 mal 200 Zentimetern und verstellbare Armlehnen, was in dieser Klasse selten ist. Der Chenille-Bezug ist kratzfest und langlebig. Die Wellenunterfederung kann bei Körpergewichten über 100 Kilogramm in der Mitte etwas nachgeben, und die Lieferung erfolgt teilmontiert.
Das FINNLEY liefert 136 mal 200 Zentimeter Liegefläche, ein teilmassives Buchengestell und 250 Kilogramm Belastbarkeit, dazu einen Bettkasten. Als günstigstes Modell mit dieser Substanz ist es der Preis-Leistungs-Sieger des Segments. Die Wellenunterfederung eignet sich eher für gelegentliche als für tägliche Nutzung, und die Kunststofffüße wirken neben dem Holzgestell schlicht.
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Die GOLDPOINT 2-Sitzer-Variante bringt eine Bonnell-Federkernmatratze mit Härtegrad H2 und ein FSC-Holzgestell mit, also mehr Schlafsubstanz als viele Mitbewerber. Die Bettbreite von nur 120 Zentimetern lässt jedem Schlafenden aber bloß 60 Zentimeter, womit sie für zwei Erwachsene zu schmal bleibt. Der Umbau mit losen Rückenkissen ist umständlich.
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Die GOLDPOINT 3-Sitzer-Version mit Dauerschläfer-Funktion bietet 140 mal 195 Zentimeter und einen Bonnell-Federkern auf FSC-Holz. Für eine Person ist die Liegequalität solide. Der Preis von knapp 1.500 Euro ist für Bonnell-Federkern und Microfaserbezug allerdings hoch angesetzt, und der Umbau verlangt Kraft.
Das SHERWOOD bietet mit 257 Zentimetern Breite im Sofa-Modus Platz für drei Personen und einen großen Bettkasten zum niedrigsten Segmentpreis. Die Bettbreite von 136 Zentimetern bleibt für zwei eng, und die Wellenunterfederung unter dem Schaum ist weder besonders komfortabel noch langlebig. Der Umbau mit zwei schweren Rückenkissen ist mühsam.
Preisklasse 4 von 5
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Das GOLDPOINT 3-Sitzer in Anthrazit ist der Testsieger des Segments und liegt nur knapp hinter dem Gesamtsieger. Das FSC-zertifizierte, teilmassive Holzgestell trägt sicher, die Bonnell-Federkernmatratze mit Härtegrad H2 liefert echte Schlafqualität, und der Bezug hält 25.000 Scheuertouren stand. Die Liegebreite von 140 Zentimetern wird für zwei sehr große Personen knapp, und mit 100 Zentimetern Tiefe braucht es Stellfläche.
Das DRAKE in Taupe setzt auf eine massive Konstruktion mit vier stabilen Beinen und eine sauber verarbeitete, voluminöse Sitzfläche. Optisch ist es eines der wohnlichsten Modelle. Der Preis von 1.739 Euro liegt im oberen Bereich des Budgets, und die Matratzenqualität ist nicht im Detail spezifiziert, sodass der Schlafkomfort schwer einzuschätzen bleibt.
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Das Clevina in Anthrazit trägt das DGM-Gütesiegel und einen extrem abriebfesten Bezug mit 45.000 Scheuertouren. Die Gesamtbreite von 176 Zentimetern erlaubt rund 140 Zentimeter Liegefläche für zwei. Das Raumgewicht der Kaltschaummatratze liegt mit 35 Kilogramm pro Kubikmeter auf Standardniveau, und der Preis ist für diese Ausstattung hoch angesetzt.
Das DRAKE in Smaragdgrün ist die farbige Alternative zur Taupe-Version, mit gleicher robuster Konstruktion und moderner Formgebung. Die schmalen Beine können auf unebenem Boden an Stabilität verlieren, und die Bettfläche wird für Personen über 1,90 Meter knapp. Die Matratze bleibt ohne genaue Spezifikation auf durchschnittlichem Niveau.
Das Vionelle 2,5-Sitzer in Grün liefert mit 144 mal 200 Zentimetern eine für diese Bauform große Liegefläche und trägt das DGM-Siegel. Der Cordbezug ist abriebfest und pillingarm. Das Untergestell aus Holzwerkstoff ist weniger langlebig als Massivholz, und der manuelle Umbau verlangt Kraft.
Preisklasse 5 von 5
Das Clevina 2-Sitzer in Silber ist Testsieger und günstigstes Modell des Segments zugleich. Das DGM-geprüfte Gestell und der abriebfeste Polyesterbezug sprechen für Langlebigkeit, die Kaltschaummatratze sorgt für ordentliche Druckverteilung. Die Tiefe von 102 Zentimetern und die Liegefläche von rund 140 mal 200 Zentimetern begrenzen den Komfort für zwei große Personen, der Umbau kostet Kraft.
Das MEZO in Hellgrau setzt auf eine massive Bauweise mit breiten Armlehnen und stabilen Metallfüßen, die Kippmechanik wandelt es schnell in ein Gästebett um. Der Preis von 2.549 Euro ist für eine Matratzendicke von rund 6 bis 8 Zentimetern hoch, der Liegekomfort bleibt dadurch auf Gäste-Niveau.
Das Vionelle 3-Sitzer bietet mit 164 mal 200 Zentimetern die größte Liegefläche des Segments und ein DGM-geprüftes Gestell mit massiven Buchenfüßen. Die Liegefläche ist durch eine Stufe zwischen Sitz- und Auszugsbereich nicht ganz eben, und der synthetische Cordbezug mit Standardmatratze rechtfertigt den Preis über 2.000 Euro nur bedingt.
Das MEZO in Beige wirkt mit schwarzen Metallfüßen leicht und passt zu vielen Einrichtungen. Die sichtbaren Scharniere unter den Kopfstützen können beim Liegen stören, und die Matratzenqualität bleibt bauartbedingt durchschnittlich. Als Klappsofa erreicht es nicht die Bettstabilität ausziehbarer Modelle.
Das MEZO in Grün entspricht technisch den anderen MEZO-Varianten und setzt auf eine kräftige Farbe als Gestaltungselement. Mechanik und Matratze liegen auf dem gleichen durchschnittlichen Niveau, weshalb es im Segment die niedrigste Note erhält. Für gelegentliche Übernachtungen reicht die Schlaffunktion aus.
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